Der Markt für Açaí be
Neuerdings stößt Açaí bei der fitness-orientierten Mittelschicht aufgrund seiner nahrhaften Eigenschaften auf zunehmendes Interesse und erobert damit neue Märkte im Süden Brasiliens (Rio de Janeiro, São Paulo).
Die Kohlpalme (Euterpe oleracea Mart.), auch Euterpe edulis, Jucara-Palme, Assaipalme oder Açaí genannt, ist eine palmenart, die vor allem am unteren Amazonas, insbesondere im brasilianischen Bundesstaat Pará vorkommt. Genutzt werden von der Palme sowohl die Palmherzen als auch die Früchte. Die Palmherzen (Palmito) werden aus dem oberen Stammbereich herausgeschält. Aus jeder Pflanze kann ein etwa ein Meter langes Herz gewonnen werden, wofür die gesamte Palme abgeschlagen werden muß. Die Praxis der Palmherzgewinnung führt vielerorts zur Dezimierung der natürlichen Açaí-Bestände.
Die Früchte werden zur Herstellung eines nahrhaften Saftes (vinho) genutzt. Er bildet einen wichtigen Nahrungsbestandteil für die Landbevölkerung in den Überschwemmungsbereichen des Amazonas. Der Saft weist einen reichen Bestandteil an Calcium, Phosphor und Eisen auf. Açaí wird in Pará (Maniokstärke) gegessen.
Durch unachtsame, unhygienische Pressung mit krankheitsüber zu ermöglichen.
Eine andere Açaí-Palme ist die Berg-Kohlpalme (Euterpe precatoria) die weiter im Binnenland flußaufwärts vorkommt und auch in den Euterpe oleracea und ist daher schwieriger nachhaltig zu beWirtschaften.
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